ICH HABE DIE WELT BEREIST. AUF DER SUCHE NACH MIR SELBST.

 

Direkt nach der Schule zog ich los. Mit Zelt und Rucksack an der Küste entlang, tausende Kilometer weit geflogen, in Zeremonien mit Schamanen gesessen, stille Wochen im Kloster verbracht, Ausbildungen absolviert, Männer geliebt und verlassen. Ich war überall – nur nicht bei mir.

 

Mein Leben war eine Aneinanderreihung von Abenteuern, und je voller es im Außen wurde, desto leerer fühlte ich mich innen. Irgendwann habe ich verstanden: Was ich suchte, war die ganze Zeit schon da. In meinem Herzen. Dort fand ich etwas, das kein Ort, kein Mensch, keine Anerkennung mir geben konnte.

Früher war ich eine unsichere junge Frau, die nicht wusste, was sie will – und die Angst hatte, dass man ihr das anmerkt. Also habe ich die Rolle der Abenteuerlustigen gespielt, die immer alles im Griff hat. Ich habe gefeiert, bin gereist, habe mich an der Aufmerksamkeit von Männern berauscht. Aber in Wahrheit war ich auf der Flucht vor mir selbst.

Die Sehnsucht, geliebt zu werden, war groß. Doch selbst als ich verletzt wurde – körperlich wie seelisch – habe ich nicht hingeschaut. Erst als ich einen geliebten Menschen betrogen habe, brach alles auf. Ich versank in Selbsthass und Traurigkeit. Alte Schmerzen meiner Kindheit kamen hoch und zeigten mir, was aus mir geworden war durch all die Jahre, in denen ich mich selbst verleugnet hatte.

Das war der Punkt, an dem ich wusste: So geht es nicht weiter. Ich musste hinschauen. Und ich musste mich mir selbst stellen.

 

Das Leben führte mich in ein ehemaliges Kloster. In der Stille wurde ich mit mir selbst konfrontiert: dunkle Gedanken, alte Ängste, alles, was ich jahrelang weggeschoben hatte. Und gleichzeitig begegnete ich dort einem Zen-Meister, der zu meinem wichtigsten Lehrer wurde. Ich blieb. Ich hielt durch. Und am zehnten Tag wachte ich auf – und etwas war anders. Es war, als hätte jemand den Vorhang weggezogen. Ich sah das Leben klarer, fühlte zum ersten Mal seit langer Zeit: Kopf und Herz wollen in die gleiche Richtung. Von da an begann ich, meinem Herzen zu folgen. Ich saß in Frauenkreisen, bei Kerzenlicht in stillen Meditationen, traf Lehrer, die mich tief berührten.

Mit dieser neuen Klarheit begann sich etwas in mir zu verändern. Ich sah meine eigenen Bedürfnisse – nicht mehr nur die der anderen. Und ich erlaubte mir Stück für Stück, mich zu zeigen, so wie ich bin.

 MOOJI SAGT, "WENN DU ZUR SEITE TRITTST, WIRD DAS UNIVERSUM DEIN SEKRETÄR UND TOURGUIDE."

 

Was sich in meinem Leben verändert hat?
Selbstliebe ist für mich keine Übung mehr, sondern eine Haltung. Ich denke anders über mich, ich spreche anders mit mir. Ich wähle Menschen in meinem Leben, bei denen ich nicht so tun muss, als wäre ich jemand anderes. Ich habe meine sichere Anstellung als Beamtin hinter mir gelassen und folge heute meiner Berufung als Coachin. Eine Arbeit, die nicht nur ein Job ist, sondern mein Herzschlag.

Aus Traurigkeit, Ablehnung und Stress wurde ein Leben, in dem ich mich lebendig fühle. Mit mehr Freude, mit mehr Tiefe – und mit Liebe, die nicht von außen kommt, sondern in mir beginnt.

MEINE MISSION

 

Ich möchte so viele Menschen wie möglich an die Liebe zu sich selbst und zu diesem Leben erinnern. Jede Frau möge erkennen, wie stark und ermächtigt sie wirklich ist. Ihre Limitierenden Grenzen sprengen und ein Leben voller Selbstbestimmung und Freiheit zu entdecken. Zu erfahren wie sicher es ist, geliebt zu werden. Und diese Liebe zu leben. 

Gemeinsam erforschen wir Wege, wie du dich von selbst auferlegten Limitierungen befreien und ein von Liebe und Freiheit bestimmtes Leben führen kannst. In jeder Frau schlummert die Fähigkeit, alles zu erreichen, wonach sie sich sehnt. Nicht das was der Kopf gerne möchte, aber das Herz– und dabei tiefes Glück zu finden. Meine Mission ist es, dich auf diesem Weg zu begleiten und zu inspirieren, deine Weiblichkeit auf eine kraftvolle und authentische Art und Weise zu leben, welches ein wahrer Ausdruck deiner tiefsten Essenz ist.

Sie weiß, dass ihre Essenz nirgendwo außerhalb von ihr selbst zu finden ist.

Und es nichts gibt, was es zu suchen gibt. Sie ist bereit, jenen nebeligen Schleier zu lüften und sich selbst zu erkennen. Tief in ihrem Kern weiß sie, wer sie in Wahrheit ist. Und spürt, dass sie niemanden gefallen muss, außer sich selbst.